zucht

Wir sind Züchter im VDH, das heißt, wir züchten nach der Zuchtordnung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH), einer der strengsten Zuchtordnungen der Welt und nach tierschutzorientierten Gesichtspunten aufgestellt, und unter der Kontrolle des VDH. Vor Beginn unserer Zucht wurde unsere Zuchstätte durch den VDH begutachtet und genehmigt.

Alle Würfe werden zweimal von einem VDH-Zuchtwart untersucht und abgenommen.

Somit unterliegen wir den derzeit strengsten Richtlinien für gesundheitlich kontrollierte und transparente Zucht des Perro de Agua Español in Deutschland.

 

Wer einen Welpen aus unserer Zucht haben möchte, setzt sich bitte mit uns telefonisch oder per Mail in Verbindung. Nach einem Kennlerntreffen und beiderseitigem Einverständnis, setzen wir Sie dann auf unsere Warteliste. Sobald der Wurf geboren ist, teilen wir allen Interessenten mit, ob ein Welpe für Sie in diesem Wurf dabei ist. Wer welchen Welpen bekommt, entscheiden wir nach Charakter, damit der Welpe auch wirklich gut zu Ihnen passt. Denn es nützt ja nichts wenn Sie später sagen: " Hübsch ist er ja, aber leider passt er nicht zu uns."

   

Die Welpen wachsen bei uns im Haus mit unseren Kindern auf und werden eng in das Familienleben eingebunden. Ab der 4. Woche werden die Welpen immer mobiler und ihre Neugier und Spiellust größer. Im Haus und Garten gibt es, dank der wechselnden Spielmöglichkeiten, viel für sie zu entdecken und zu erkunden. Natürlich werden sie behutsam an verschiedene Umweltreize herangeführt, wie unterschiedliche Geräusche, Untergründe und verschiedene Menschen.

Die Sozialisierungs- und Prägezeit ist eine sensible Phase, in der die Welpen nicht überfordert werden sollten.

Bis zu ihrer Abgabe mit 8 Wochen werden die Welpen mehrfach entwurmt und vom Tierarzt untersucht, gechipt und geimpft und vom VDH-Zuchtwart abgenommen.

Natürlich bekommen sie auch ihren EU-Heimtierausweis und alle notwendigen Papiere mit.

 Wir geben grundsätzlich keine Welpen ohne Papiere ab! Alle unsere Welpen bekommen eine vollständige FCI/VDH Ahnentafel, anhand derer verlässliche Aussagen zu Abstammung und Erbgesundheit der Hunde gemacht werden können. Unser oberstes Zuchtziel ist es, gesunde und rassetypische Perros zu züchten.

Deshalb legen wir nicht nur bei unserer Hündin viel Wert auf die Gesundheit, sondern wählen zukünftige, gesunde Deckrüden sehr sorgsam aus.

 Hierbei achten wir selbstverständlich darauf, dass sie so wenig gemeinsame Vorfahren (Inzuchtkoeffizient) wie möglich zu unserer Hündin haben, um genetische Vielfalt der Rasse zu unterstützen. 

Natürlich sind auch der Charakter und das rassetypische Wesen des Zuchtpartners sehr wichtig. Ausstellungserfolge und Champion Titel spielen bei unserer Auswahl eine untergeordnete Rolle.

Mit der Abgabe der Welpen ist bei uns nicht Schluss, wir streben es an, weiterhin Kontakt zu unseren Würfen zu halten und bieten Ihnen als Welpenkäufer jederzeit unsere Beratung und Unterstützung an.



Bei der Abgabe können unsere Welpen schon "Sitz" machen, was ohne Druck von uns beigebracht wird! Auch Perrokinder lernen schnell!


Unsere Welpen werden vor der Abgabe fachärztlich untersucht, geimpft und gechipt!


Einnahmequelle Hundezucht? 

Warum sind Rassehundewelpen so unterschiedlich teuer? 

Quelle: DAS DEUTSCHE HUNDE MAGAZIN http://www.deutsches-hundemagazin.de, 

Ausgabe 1/2002 mit freundlicher Genehmigung des SYMPOSION VERLAGES http://www.symposion-online.de 

Autorin: Michaela Kohl 

Woran liegt es, dass ich den Welpen einer bestimmten Rasse für 500,- Euro, aber an anderer Stelle auch

für das Vierfache erwerben kann? Darüber hinaus schaut mich dann der Züchter des 2.000,- Euro teuren 

jungen Hundes noch mit kummervollem Blick an und versucht mir ernsthaft glaubhaft zu machen, dass er, 

hat er den aus vier Welpen bestehenden Wurf komplett verkauft, froh sein muss, wenn er keinen Verlust 

durch diese Zucht gemacht hat! Schier unglaublich, warum verkauft denn dann die Konkurrenz den Welpen 

für 500,- Euro? 

Qualität hat ihren Preis 

Es genügt beileibe nicht, eine Hündin und einen Rüden der gleichen Rasse zum richtigen Zeitpunkt 

zueinander zu lassen, um automatisch neun Wochen später zehn Welpen mit optimalen gesundheitlichen 

Voraussetzungen und Wesensanlagen zu haben, die wieder acht Wochen später für insgesamt 20.000 Euro 

verkauft werden. Im Vorfeld ist viel zu tun, was einige Kosten mit sich bringt. Auch die Aufzucht der Welpen 

bis zu deren Abgabe kann nicht einfach der Hündin überlassen werden. 

Ein höherer Preis sollte Sie als Käufer keinesfalls davon abhalten, einen Hund aus einer besseren Zucht zu 

erwerben. Zwar gibt es nirgendwo die Garantie für einen gesunden Hund, doch machen es strenge 

Zuchtauflagen wahrscheinlicher, einen Welpen zu bekommen, der nicht nur gesund zu Ihnen kommt, 

sondern auch später nicht unter Erbkrankheiten leiden wird. Die Tierarztkosten, die ein oft lebenslang

kränkelnder Hund verursacht, machen einen niedrigeren Welpenpreis schnell wett. Oder Sie haben einen 

billigen, aber auf Grund reizarmer Aufzucht, verhaltensgestörten Hund, der die Versäumnisse der ersten

Lebenswochen nie aufholen wird. 

Erwerben Sie einen Hund ohne die entsprechenden Papiere, können Sie nicht an VDH-Ausstellungen 

teilnehmen. Viele seriöse Rassezuchtvereine bieten ausschließlich Hunden (und deren Besitzern), die aus 

ihren Reihen bzw. denen eines anderen FCI-Vereins stammen, die Möglichkeit, an 

Trainingsveranstaltungen und Prüfungen teilzunehmen. Oft hat man zwar zuerst nicht vor, den Hund 

auszustellen oder mit ihm etwa eine Apportierprüfung abzulegen. Kommt man aber dann später doch auf 

den Geschmack, ist es schade, wenn es auf Grund fehlender oder der "falschen" Papiere nicht möglich ist. 

Denn einen Stammbaum erhält man bei den meisten Hundezüchtern und -händlern, doch Papier ist 

geduldig. Fragen Sie vor dem Kauf, welche Auflagen der Verein an einen Züchter und die Elterntiere stellt, 

lassen Sie sich eine Zuchtordnung geben, fragen Sie, welche Angebote der Verein für Sie als Hundehalter 

hat und vergleichen Sie, was andere Züchter und Vereine dieser Rasse Ihnen bieten. 

"Sonderangebot

Besonders billige Welpen stammen häufig aus anonymen Massenzuchten. Die Hündin hat, ebenso wie ihre 

Welpen, kaum Kontakt zu Menschen, wird als Gebärmaschine im Zwinger missbraucht. In ihrem Leben 

muss sie so oft wie möglich Welpen bekommen, um ihrem verantwortungslosen Besitzer möglichst viel Geld

einzubringen. Für ihren Einsatz in der Zucht wurden an sie keine Voraussetzungen wie Untersuchungen auf 

Erbkrankheiten, Wesensüberprüfung etc. gestellt. Natürlich sind ihre Welpen oft krank, nicht geimpft und 

entwurmt. Die Ernährung der Mutter wie der Welpen ist mangelhaft. Die jungen Hunde sind nicht auf 

Menschen sozialisiert und haben in ihren ersten Lebenswochen außer ihrem Zwinger nichts kennen gelernt. 

Häufig werden sie, um Geld für die weitere Aufzucht zu sparen, viel zu früh von der Mutterhündin 

weggenommen und verkauft. Gesundheitliche Störungen und Verhaltensprobleme sind vorprogrammiert. 

Immer wieder werden solche Welpen aus anderen Ländern importiert und in Deutschland verkauft, nach 

einer Reise, die sie zusammengepfercht in Kartons auf der Ladefläche eines LKW oder im Kofferraum eines 

PKW verbringen. Zum Teil werden sie mit einer Hündin der gleichen Rasse präsentiert, die fälschlicherweise 

als die Mutter vorgestellt wird. Selbstverständlich sind die Kosten, die solche Welpen dem Züchter 

verursachen, weit geringer als bei einem verantwortungsvollen Hundezüchter. Meist werden sie 

dementsprechend günstiger verkauft, der Hundezüchter oder -händler verdient immer noch gut damit. 

Manches Mal bieten diese verantwortungslosen Geschäftemacher ihre Hunde zu den gleichen, relativ 

hohen Preisen an wie optimale Züchter es tun. Der "hohe" Preis allein ist also keine Garantie für eine gute 

Zucht. Ist er sehr niedrig, kann der Züchter selbst keine großen Kosten für die Zucht auf sich genommen 

haben. Dies sollte Sie auf jeden Fall stutzig machen. Deshalb heißt es "Augen auf beim Hundekauf". Der

Preis sollte nie den Ausschlag für eine Entscheidung für oder gegen einen Welpen geben. 

Verschiedene Rassen 

- verschiedene Preise 

Es gibt sie, die Rassen, die gerade "in" sind und was gefragt ist, hat auch meistens einen höheren Preis. 

Auch Vertreter besonders seltener Rassen sind häufig überdurchschnittlich teuer. Darüber hinaus gibt es 

Rassen, die im Durchschnitt nur geringe Wurfgrößen haben, was für den Züchter die Kosten pro Welpe 

steigen lässt. Dies macht sich natürlich beim Welpenpreis bemerkbar. Hunde anderer Rassen gebären auf 

Grund ihres engen Beckens und der großen Welpenköpfe fast ausschließlich mit Kaiserschnitt. Das erhöht

die Tierarztkosten des Züchters und wird natürlich als höherer Preis an den Käufer weitergegeben. 

Hundezucht als Haupterwerb? 

Betreibt man Hundezucht so, wie sie für Mutterhündin und Welpen ideal ist, ist dies unmöglich. Denn es ist 

kaum vorstellbar, dass man mehrere Würfe gleichzeitig optimal betreuen kann. Die Rassezuchtvereine 

erlauben deshalb normalerweise nicht, dass in einer Zuchtstätte gleichzeitig mehr als zwei Würfe 

großgezogen werden. Zucht innerhalb eines seriösen Vereins ist nur bis zu einem gewissen Höchstalter der 

Hündin (etwa acht Jahre) möglich, bis dahin ist die Anzahl der erlaubten Würfe limitiert (etwa vier). Will man 

also von der Hundezucht leben, benötigt man sehr viele Hündinnen, um häufig Nachwuchs zu haben. Dies 

würde bedeuten, schnell zehn und mehr Hunde zu haben, wenn man nicht die alten Zuchthündinnen 

"rausschmeißt". Ob man den vielen Hunden dann noch in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht 

werden kann? Wohl kaum. Reich wird man also sicher nicht als seriöser Hundezüchter, geht aber alles gut, 

kann man durchaus zunächst ein paar Mark daran verdienen. Aber nur, falls man die ungezählten 

Arbeitsstunden, die man mit Hündin und Welpen verbringt, unter "Hobby" abbucht. Draufzahlen kann man 

allerdings auch, etwa wenn man mit einer Hündin nur einen Wurf macht, viel Tierarztbetreuung nötig ist und 

der Wurf sehr klein ausfällt. Bleibt wirklich nach dem Verkauf der Welpen Geld übrig, wird dies beim 

ambitionierten Hobbyzüchter meist sowieso wieder in den/die Hund(e) investiert! 

Kosten für die Hündin 

Züchten Sie aus reinem Gewinninteresse, müssen Sie die Kosten vor der Zucht für Anschaffung der Hündin, 

Futter, Hundesteuer, Versicherung, Tierarztkosten etc. als Ausgabe mit berechnen. Sind Sie Mitglied in

einem seriösen Rassezuchtverein und wollen unter dessen Namen züchten, können Sie die Hündin 

keinesfalls bei der ersten Hitze belegen lassen, die Hündin muss etwa beim Deutschen Retrieverclub je 

nach Rasse circa 20 Monate alt sein. Natürlich kann sich, bis die Hündin zur Zucht eingesetzt werden darf, 

herausstellen, dass sie gar nicht dafür geeignet ist, da sie nicht gesund ist, ihr Äußeres nicht dem 

Rassestandard entspricht oder ihr Wesen es nicht zulässt. Sie hätten dann als berufsmäßiger Züchter 

enorme Kosten ohne irgendwelche "Einnahmen". Da wir aber davon ausgehen, dass Sie Ihre Hündin 

eigentlich als Hobby halten, wollen wir diese Kosten hier vernachlässigen. 

Zuchtzulassung 

Es genügt nicht, dass Ihre Hündin einen guten Stammbaum hat und Sie gerne Nachwuchs von ihr hätten. 

Wollen Sie innerhalb eines Rassezuchtvereins züchten, müssen Sie dessen Auflagen erfüllen. 

Untersuchungen beim Tierarzt, zum Beispiel Röntgenaufnahmen oder Augenuntersuchungen beim 

zugelassenen Fachtierarzt, sind fällig, um auszuschließen, dass die Hündin verborgene Krankheiten an den 

Nachwuchs vererbt. Viele körperliche Defekte sind bei der Zuchthündin und natürlich auch bei dem 

Deckrüden ohne Untersuchung nicht zu erkennen, verursachen bei ihnen auch (noch) keine Beschwerden, 

werden aber an den Nachwuchs weitergegeben. Bei einem Teil dieser Untersuchungen müssen sich die 

Zuchttiere in Vollnarkose befinden, was die Kosten erhöht. Manche Untersuchungen sind nur einmal nötig, 

andere, zum Beispiel solche auf erbliche Augenerkrankungen, müssen vor jeder Zuchtverwendung 

wiederholt werden. Sie müssen zu einer so genannten Formwertbeurteilung fahren, um Ihre Hündin von 

Richtern begutachten zu lassen, die feststellen, ob ihre äußeren Merkmale eine Zucht sinnvoll erscheinen 

lassen. Je nach Rasse kann es nötig sein, bestimmte Prüfungen (Sport, Jagd, Wesen etc.) abzulegen. 

Schnell kommen dabei einige Rechnungen für Reise- und Hotelkosten oder Meldegebühren auf Sie zu. Bis 

Sie dann die Zuchtzulassung für die Hündin von Ihrem Zuchtverband erhalten, ist der Preis, den Sie später 

einmal für einen Welpen erzielen werden, oft weit überschritten. 

Zwingerschutz 

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Welchen offiziellen Namen Sie Ihren selbst gezüchteten 

Hunden geben wollen, bleibt Ihnen überlassen. Doch bis Ihr Zwingername genehmigt wird, muss festgestellt 

werden, dass dieser Name nicht bereits vergeben ist und auch das kostet - Zeit für Papierkram und Geld. 

Zwingerabnahme 

Haben Sie sich entschlossen, zu züchten, wird ein Beauftragter Ihres Rassezuchtvereins bei Ihnen 

vorbeikommen und nachsehen, ob Sie die nötigen räumlichen Voraussetzungen dafür haben und Sie ent-

sprechend beraten. Je nach Verein sind die sehr unterschiedlich, sie beinhalten etwa die Möglichkeit für die 

Welpen, sich auch im Freien aufzuhalten etc. Natürlich müssen Sie diesem netten Menschen zumindest 

seine Fahrtkosten oder aber auch einen festgesetzten Stundensatz zahlen. 

Viele Rassezuchtvereine machen es ihren Züchtern zur Auflage, vor dem ersten Wurf 

Fortbildungsseminare, etwa über Genetik oder Aufzucht, zu besuchen, nicht immer sind die kostenlos und

vor allen Dingen finden sie nicht "gerade um die Ecke" statt. 

Passender Rüde 

Um den geeigneten Rüden zu finden, kann man nicht einfach irgendwelche "Kataloge" wälzen. In der Regel

will man den zukünftigen Vater schon einmal in Natur besichtigen, stehen mehrere zur Wahl, heißt es 

wieder "rein ins Auto" und (zumindest bei seltenen Rassen) durch halb Deutschland oder auch schon einmal 

ins benachbarte Ausland fahren. Da die Suche nach einem geeigneten Deckrüden manches Mal ja auch 

kostenlos möglich ist, mit dem optimalen Rüden vor Ort, sollen diese Ausgaben nicht in unsere Kalkulation 

einfließen. 

Deckakt 

Die Deckgebühr, die der Rüdenbesitzer von Ihnen erhält, beträgt in der Regel mindestens den Preis für 

einen Welpen. Dazu kommen gegebenenfalls Reise- und Hotelkosten, falls Rüde und Hündin weiter von 

einander entfernt leben. Doch auch, wenn sie "Nachbarn" sind, spätestens jetzt ist der Preis des zweiten 

oder dritten Welpen schon ausgegeben. Es kann natürlich sein, dass die Hündin leer bleibt. Kosten sind

selbstverständlich trotzdem angefallen. Wie mit den Deckkosten in diesem Falle verblieben wird, ist 

Verhandlungssache. Züchter, die viele Würfe machen und sich Geld sparen wollen, kaufen sich einen 

eigenen Deckrüden, der die vorhandene(n) Hündin(nen) deckt. Da aber bei einem Welpen nicht 

vorhergesehen werden kann, wie sich der Rüde entwickelt und für welche Hündin er der geeignete 

Deckpartner ist, wirkt sich diese Art Geld zu sparen unter Umständen schnell negativ auf die Qualität der 

erhaltenen Welpen aus. 

Trächtigkeit 

Viele Züchter lassen während der Trächtigkeit eine Ultraschalluntersuchung machen. Potentiellen Käufern 

können sie danach guten Gewissens versichern, dass die Hündin aufgenommen hat und sie einen Welpen 

bekommen werden. Auch wissen sie dann etwa welche Wurfstärke zu erwarten ist und können so entweder 

interessierten Welpenkäufern absagen oder nach weiteren suchen. Gegen Ende der Trächtigkeit bekommt 

die Hündin wesentlich mehr und besonders hochwertiges Futter. 

Während der etwa neun Wochen der Trächtigkeit muss die Hündin (und damit auch ihre ungeborenen 

Welpen) entwurmt werden. Zusätzliche Tierarztbesuche sind hoffentlich nicht nötig, können aber nicht 

ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Falle versterben Welpen während der Trächtigkeit, manches Mal 

werden sie problemlos resorbiert, es kann aber auch eine sofortige Kastration der Hündin nötig werden. Die 

dadurch anfallenden Kosten sind das Risiko des Züchters. 

Geburt 

Es kann sein, dass während der Geburt Schwierigkeiten auftreten, ein Tierarzt, der bei Bedarf rund um die 

Uhr ins Haus kommt, ist nötig. Leider versterben bei oder nach der Geburt immer wieder Hündinnen. Die 

Wahrscheinlichkeit dafür ist zwar gering, doch kann dieses Risiko, das der Züchter auf sich nimmt, nicht 

verschwiegen werden. Überlebende Welpen müssen dann mit der Flasche großgezogen werden, was für 

den Züchter bedeutet, kaum mehr als eine Stunde am Stück zum Schlafen zu kommen, denn die Welpen 

wollen anfangs circa alle zwei Stunden ihre Milch und nach dem Trinken müssen ihre Bäuche massiert 

werden, damit sie sich lösen können. Kaum sind alle Welpen satt, beginnt das Ganze von vorne. Die 

Alternative ist, eine oder mehrere Ammen zu finden, also Hündinnen, die entweder selbst gerade Welpen 

haben oder auf Grund von Scheinträchtigkeit Milch produzieren. Es ist aber keinesfalls selbstverständlich, 

dass sie die fremden Welpen problemlos annehmen. Bereits vor der Geburt muss eine entsprechende 

Wurfkiste für die Hündin gebaut werden. Dies kann man natürlich mit einigem handwerklichem Geschick 

selbst machen, sie hat aber auf jeden Fall ihren Preis. Dass ab der Geburt der Welpen täglich einige 

Waschmaschinen voll Handtücher, Leintücher, Vetbeds etc. gewaschen und getrocknet werden müssen, 

versteht sich von selbst. Natürlich haben Sie sich als Züchter einige Zeit vor dem errechneten Geburtstermin 

frei genommen, um der werdenden Mutter auf jeden Fall, wenn es so weit ist, Beistand leisten zu können. 

Doch auch der Verdienstausfall soll bei dieser Rechnung nicht berücksichtigt werden. 

Aufzucht 

Ganz ohne Tierarzt geht es selbst bei bestem Verlauf nicht. Die Kleinen und die Mutter werden meist kurz 

nach der Geburt von ihm besucht, natürlich mutet man der jungen Familie keine Fahrt in die Tierarztpraxis 

zu. Auch wenn alles gut läuft, müssen die Welpen mehrmals entwurmt und geimpft werden. Das frühere 

Tätowieren entfällt in der Regel, dafür werden die Kleinen vom Tierarzt gechipt. Im besten Fall haben Sie bis 

hierher "nur" den Preis für einen weiteren Welpen (den dritten oder vierten) ausgegeben. Selbstverständlich 

ist nach der Geburt auf besondere Hygiene zu achten, die etwa Kosten für Desinfektionsmittel beinhalten. 

Können die Welpen bei schönem Wetter ins Freie, muss man laufend ihre Hinterlassenschaften 

wegräumen, um zu verhindern, dass sie sich ständig selbst damit beschmutzen, und um kein Ungeziefer 

anzulocken. Ist das Wetter schlecht, hat der Züchter all das im Haus und ist ständig mit Putzen beschäftigt. 

Denn die Mutterhündin beseitigt nur in der ersten Zeit diese Dinge selbst durch Auflecken. 

Zur Welpenaufzucht und der entsprechenden Fütterung der säugenden Mutter gehört natürlich das richtige

Futter für den Nachwuchs. Werden die Kleinen mobiler, schafft man einen "Abenteuerspielplatz" im Garten, 

dessen ausbruchssicherer Zaun allein meist ein Vermögen kostet. Da die Welpen aber keineswegs 

ausschließlich in Zwinger oder Garten aufgezogen werden können, bauen Sie einen Teil Ihres 

Wohnzimmers welpensicher um. Wer weiß, wie geschickt die kleinen Hunde im Alter von wenigen Wochen 

schon Hindernisse überwinden, kann nachvollziehen, dass dies nicht ohne Aufwand geht. Dabei muss 

immer darauf geachtet werden, der Mutterhündin eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Sie soll sich freiwillig 

zu ihrem Nachwuchs bewegen können, was sie im Laufe der Zeit immer weniger tun wird. 

Tierarztkosten 

Ist ein Kaiserschnitt nötig, kostet dies im Durchschnitt 500,- Euro, zuzüglich Kosten für die notwendige 

Narkose und die Medikamente. Einmaliges Entwurmen kostet etwa 7,- Euro pro 10 Kilogramm 

Körpergewicht, Impfen 90,- Euro, Chipen 60,- Euro - pro Welpe. Die Preise variieren landesweit, aber auch 

von Tierarzt zu Tierarzt deutlich. (Grundlage ist die tierärztliche Gebührenverordnung - bei Haustieren, zu 

denen der Hund zählt, kann bis zum Dreifachen des so genannten einfachen Gebührensatzes verlangt 

werden). Eine Virusinfektion innerhalb des Wurfes bleibt meist nicht auf einen Welpen beschränkt. So sind 

für einen großen Wurf schnell vierstellige Behandlungskosten möglich. Solche "Überraschungen" lassen 

sich nicht verhindern. Sie gehören zum Risiko eines jeden Züchters. 

Käufer finden 

Nicht immer reißen einem die Menschen die Welpen aus den Händen. Sie müssen in Zeitungen inserieren, 

stundenlange Beratungsgespräche am Telefon führen, um dann zu hören: "Ja, so ein Welpe würde mir 

schon gefallen, aber bei Ihnen ist mir der zu teuer." Natürlich nehmen Sie die interessierten Anrufer dann 

noch persönlich unter die Lupe, schließlich verkaufen Sie Ihre Hunde nicht am Telefon. Auch dies kostet 

Zeit und Geld, Züchter haben Telefonrechnungen, die ab der Wurfplanung, während der Aufzuchtzeit und in 

den ersten Wochen nach der Abgabe der Welpen ungeahnte Höhen erreichen. Den eigentlich geplanten 

Verkaufspreis können Sie bei Welpen "mit Fehlern", z. B. einem weißen Fleck, wo er nach dem 

Rassestandard nun überhaupt nicht sein darf, natürlich nicht verlangen. Für diesen Welpen, der Ihnen die 

gleichen Kosten wie seine Geschwister verursacht hat, bekommen Sie deutlich weniger Geld. Wenn Sie ihn

überhaupt verkaufen können. Genauso ist es bei Welpen, die körperliche Mängel haben. 

Die Zucht von Hunden bedeutet auch früher oder später womöglich die Konfrontation mit dem Tod! So kann

eine Mutterhündin versterben, Welpen können unter Umständen die Geburt nicht überleben, sie können 

verunfallen ... 

Wer tatsächlich züchten möchte, sollte neben einem gut gefüllten Geldbeutel auch über die notwendige 

psychische Stabilität verfügen, derartige Schicksalsschläge zu verkraften! 

Zum neuen Besitzer 

Die Welpen haben das entsprechende Alter erreicht, und Sie geben die jungen Hunde ab. Den Stammbaum 

des Rassezuchtvereins, der den Züchter durchaus 150,- Euro pro Welpe kosten kann, liefern Sie den 

Welpenkäufern sobald wie möglich nach. 

Doch was, wenn Sie nicht genug geeignete Käufer gefunden haben? Weiter inserieren, noch einmal ein 

paar Wochen Urlaub nehmen und die kleinen Racker weiter durchfüttern, impfen etc. Vielleicht haben Sie

Pech gehabt, und in Ihrer nächsten Nähe haben einige andere Züchter dieser Rasse ebenfalls gerade einen 

Wurf, dann kann sich die Abgabe noch einige Zeit hinziehen. Genauso kann es Ihnen passieren, dass nach

einigen Wochen ein Welpenkäufer vor der Türe steht und den Hund nicht mehr will. Etwa weil er sich nicht 

so verhält, wie es sein früherer Hund tat oder wegen einer Tierhaarallergie in der Familie. Natürlich stehen 

Sie den Besitzern "Ihres Nachwuchses" auch nach der Abgabe mit Rat und Tat zur Seite. 

Im Notfall nehmen Sie also den Welpen zurück und versuchen, ihn anderweitig zu vermitteln. Sind alle 

Welpen aus dem Haus, steht als Nächstes ein Großputz (bis hin zum Streichen der Wände) und eine 

Neuanlage des Gartens auf dem Programm. 

Rechnung 

Haben Sie einen großen Wurf, bedeutet dies, dass Sie vermutlich mit der Zucht verdient haben, es sei denn, 

hohe Tierarztkosten etc. haben Sie überrascht. Dann hätten Sie, ebenso wie bei ausgesprochen wenigen 

Welpen, Verlust gemacht. Einige Kosten, wie der Großteil der Zuchtzulassung Ihrer Hündin, haben Sie 

allerdings nur einmal, so dass jeder weitere Wurf mit ihr für Sie weniger Kosten in sich birgt. 

Nicht berücksichtigt werden kann bei dieser Rechnung die Zeit, die ein guter Züchter mit der Aufzucht der 

Welpen verbringt. Macht die Mutter in den ersten Lebenswochen der Welpen noch das meiste allein, sind 

Sie als Züchter in den Wochen vor der Abgabe gefordert. Schließlich wollen Sie dem Nachwuchs einen 

optimalen Start ins Leben ermöglichen. 

So beschäftigen Sie sich viele Stunden täglich mit den Welpen. Sie gewöhnen sie an Menschen beiderlei 

Geschlechts ebenso wie an Kindergeschrei. Optische und akustische Reize, wie Straßenlärm oder das 

Geräusch Ihres Staubsaugers, werden ebenso bewusst in die Aufzucht eingebracht. Schlafen die Kleinen, 

sind Sie mit dem Putzen des Auslaufs, Waschen der verschmutzten Decken oder Gesprächen mit den 

Kaufinteressenten beschäftigt. Sie beobachten die Welpen beim gemeinsamen Spiel und dem Erforschen 

ihrer Umwelt lange, um dadurch den passenden Hund für jeden Käufer finden zu können. So genügt der 

Jahresurlaub meist nicht für das Aufziehen eines Wurfes. Sie brauchen, wollen Sie Ihre Hündin schon kurz 

vor dem errechneten Geburtstermin nicht mehr alleine lassen, mindestens neun Wochen Zeit. 

Doch neben Kosten haben Sie auch sehr viel Freude an der jungen Familie. Welpen aufwachsen zu sehen 

und ihnen einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen, macht unglaublich viel Spaß.


hier ein interessantes INTERVIEW aus breeders special    ausgabe 3/18